Interne Verlinkung: Mit Link Juice Verteilung zum RankingBoost

Während man das Thema Suchmaschinenoptimierung ganz grob in den OnPage- und den OffPage-Bereich teilen kann, also Optimierungsmaßnahmen, die entweder auf der Website oder außerhalb der Seite umgesetzt werden, fokussiert man sich in puncto Linkbuilding stark auf den Aufbau von Backlinks, also Verlinkungen von externen Seiten auf die eigene. Was nicht nur viele Webmaster sondern auch SEOs unterschätzen, ist das Potenzial der internen Verlinkung. In  diesem  Gastbeitrag der Beyond Media GmbH geht SEO Manager Aaron Baumgärtner gezielt auf ebendiese unterschätzte OnPage Maßnahme ein.

Wer eine starke Website aufbauen möchte, der investiert in der Regel viel Geld und Zeit in den Aufbau von externen Linkstrukturen. Wichtige und themenrelevante Backlinks müssen her und sind oftmals mit einigen Mails und auch einigen Euros verbunden. Was viele Webmaster nicht beachten, ist die interne Linkstruktur, die auf einer starken Website mindestens genauso wichtig ist, wie die eingehenden Links von externen Domains. Während externe Links das Ansehen und das Vertrauen steigern, das eine Domain von Google erhält, sorgen interne Links für die optimale
Verteilung des Link Juice, der auf der Website eingeht. Wer die optimale Steuerung des internen Link Juice beherrscht, der kann viel bewirken.

Interne Linkstruktur optimieren – die Vorteile

Der wohl größte Vorteil von internen Links liegt klar auf der Hand. Der Webmaster kann selbst bestimmen wo, wie viele und mit welchen Linktext interne Links auf der eigenen Domain platziert werden sollen. Hierfür sind keine komplizierten Tools nötig, sondern einfache Kenntnisse des eigenen Content Management Systems. Das Beste an der Sache ist, dass man bei der internen Verlinkung hart verlinken kann und keine Abstrafung im Suchindex befürchten muss. Harte Money Keywords auf themenrelevanten Content ist hier das richtige Vorgehen. Mit der weltgrößten
Enzyklopädie als Vorbild sind solche harten Verlinkungen von Google sogar gewünscht. So können sich Nutzer noch schneller und gezielter zu einem bestimmten Thema auf der jeweiligen Domain navigieren. Es ist also keineswegs verkehrt eine Produktdetailseite, auf der es um Herrenschuhe von Adidas geht, von einer anderen Unterseite mit dem Linktext “Adidas Herrenschuhe” auf
ebendiese zu verlinken.

Wie sollte eine perfekte interne Verlinkung aussehen?

Interne Links sind genau dann richtig gesetzt, wenn sie auch tatsächlich von echten Nutzern geklickt werden würden. Das ist eine Frage, die man sich beim Setzen eines jeden internen Links stellen sollte: “Würde hier ein echter Nutzer interagieren?”. Dabei kommt ein Schema auf, an welches man sich halten kann. So sind Links dann gut gesetzt, wenn sie:

  • im Content-Bereich der Website stehen und nicht in der Seitenleiste oder im Footer.
  • eher am Anfang des Textes auf einer Seite platziert sind.
  • als Link erkennbar sind; das kann durch farbliche Hervorhebung erreicht werden.
  • einen klaren und verständlichen Ankertext besitzen, der eine Vorstellung vermittelt, wovon die verlinkte Seite am Ende handelt.
  • in direktem Zusammenhang mit dem gelesenen Text stehen, also bitte keine Links, die nichts mit dem Thema zu tun haben, wo der interne Link gesetzt wird.
  • auf einer Seite platziert sind, die über möglichst viele Besucher verfügt. Hier kann Google Analytics behilflich sein.
  • möglichst wenig Konkurrenz zu anderen internen Links auf der Seite haben.

Fest steht also, dass man auch im Hinblick auf diese SEO Maßnahme immer den Nutzer im Fokus behalten sollte. So predigt es Google Webmastern und SEOs schon einige Jahre; an Bedeutung wird der Nutzerfokus wohl in naher Zukunft nicht verlieren, vielmehr sogar noch stärker in den Mittelpunkt eines jeden Webprojekts rücken.

Optimierungsprozess der internen Verlinkung

Besteht ein Webprojekt schon eine Weile und wurde sich bislang noch nicht mit dem Thema der internen Verlinkung auseinandergesetzt, so steht eine Menge Arbeit an. Denn interne Verlinkungen können auch falsch gesetzt werden und im gleichen Zuge wertvollen internen Link Juice ins Leere laufen lassen, beziehungsweise Potenziale desselben nicht voll ausschöpfen. So stehen bei der Bewertung und Berechnung des internen Link Juice zunächst alle externen Backlinks im Fokus und alle Seiten der eigenen Domain, auf welche solche verweisen. Wenn man also alle Backlinks einer Seite kennt und daraus Kennzahlen ermittelt, die die Stärke und eine Priorisierung darstellen können, so lässt sich von diesen Link Juice starken Seiten nun ein Konzept für eine interne Linkstruktur erarbeiten.

Tool automatisiert wichtige Schritte bei der Optimierung der internen Linkstruktur

Die Online Marketing AgenturBeyond Media aus dem Großraum Stuttgart und Heilbronn hat sich nicht nur imBereich Webentwicklung und SEA, sondern auch im Hinblick aufprofessionelle  Suchmaschinenoptimierungeinen Namen gemacht. Letzterer Bereich des Online Marketing beschäftigtehrgeizige SEO Manager, die es sich zur Aufgabe gemacht haben ein Tool zuentwickeln, mit dem es möglich ist, ebendiesen Prozess der Optimierung derinternen Linkstruktur einer Website zu automatisieren. Einige Case Studiesbestätigen bereits den Erfolg des angewendeten Tools. Auf der Themenseite zurinternen Verlinkung erhalten Sie mehr Informationen zum Tool und dieMöglichkeit einer Kontaktaufnahme mit der Online Marketing Agentur BeyondMedia.


Dieser Beitrag wurde von M.Sc. Aaron Baumgärtner verfasst. Er arbeitet bei der Online Marketing Agentur Beyond Media als SEO Manager. Seine Expertise im Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung erarbeitete er sich aus zahlreichen erfolgreichen Kundenprojekten und weitet diese stetig aus.


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