Weltfrauentag: Erfolgreiche Frauen im SEO und Online-Marketing

So alt und – in den Augen Einiger – nicht mehr zeitgemäß die Debatte um den Stellenwert der Frau in der Gesellschaft auch sein mag, so wichtig ist sie noch immer.
Bestes Beispiel: Auf der Suche nach einer begleitenden Image-Illustration für diesen Text stießen meine (durchweg männlichen) Kollegen und ich in unserer Datenbank fast ausschließlich auf klischeehafte und stark medial beeinflusste Zeichnungen. Lange Haare, kurzer Rock, umgeben von Shoppingtaschen oder vor dem Herd stehend, Portraits mit pinkem Hintergrund und Sternchen sowie Zieh-mich-an-Püppchen. Allesamt schlank, jung und mit langem Haar.
Als wir das Titelbild mit dem Venussymbol erstellten, war bezüglich der Farbe des Schriftzuges der erste Gedanke meines Kollegen: “Pink!”

 

Ich sage nicht, dass wir Frauen unter solchen Bildern litten. Aber ich behaupte sehr wohl – und es löste intern eine Diskussion aus, ob diese Ansicht übertrieben sei – dass in unserer Gesellschaft viel zu viele Klischees implementiert sind, ob bewusst oder un(ter)bewusst. Jedem Menschen steht es frei, die Farben zu lieben, die ihm oder ihr nun einmal gefallen. Aber im öffentlichen Bereich die Farbe Pink in Verbindung mit Frauen zu bringen, ist heutzutage schlichtweg unnötig. Wieso das Barbie-Klischee befeuern, wenn es tausende anderer Farben gilt, welche weniger vorbelastet sind? Andere Rottöne sind ebenso warm und fraulich, ohne dass sie die Farbe der Wahl von Barbie´s Traummobil und Katy Price´s Show-Outfits sind.
Ihr Frauen, verwendet ruhig Pink oder Rosa für eure Blogs oder im Privaten. Eine Verurteilung deswegen wäre schlichtweg falsch. Doch im öffentlichen Bereich – in der Kommunikation durch Unternehmen oder auch staatliche Stellen – bin ich für einen Pink-Boykott, bis wir nicht mehr mit Klischees leben und über sie hinwegsehen, ihre Existenz verleugnen müssen, um nicht als übertrieben oder gar “Emanze” abgestempelt zu werden. Diese Diskussion ist nicht überflüssig. Und es ist – zumindest im öffentlichen Leben – eben nicht “nur eine Farbe”, wenn sie Frauen symbolisieren soll. Wir müssen aufhören, alles herunter zu spielen und es “nichtig” zu nennen, wenn doch ein Problem dahinter steckt.

 

Nicht ohne Grund ist der Anteil weiblicher SEOs und Online-Marketer ein Thema auf verschiedenen Blogs und Webseiten, beispielsweise bei “SEO Trainee”, “SEO.blog” und “Netzprinzip”. Noch gibt es zu wenige SEO-Frauen und Online Marketerinnen. Doch der Anteil wächst und in der Zwischenzeit widmen wir uns hiermit einigen Herausragenden unter ihnen.

Weltfrauentag

Alexandra Lindner

SEOwoman” ist die Leiterin der Agentur A-Agency und eine echte Größe der deutschen Suchmaschinenoptimierer-Szene. Im Jahr 2010 führte sie die SEOUnited Toplist der besten SEOs Deutschlands an und hat diesen Titel würdig vertreten. Sympathisch: SEOwoman bezeichnet sich selbst gern als SEO-Nerd.

 

Irina Hey

Nach einer beruflichen Etappe in der Immobilienbranche und mit ihrem Diplom im Bereich der Wirtschaftsinformatik, ist Irina Hey wohl DAS Allround-Talent der Szene. Neben Suchmaschinenoptimierung sind auch Website-Konzeption und Analyse, Content-Erstellung und Landingpage-Optimierung Teil ihres Portfolios. Heute arbeitet sie bei Onpage.org.

 

Nicole Mank

“She will conquer the web” ist das Motto ihres Blogs, welchem sie getreu bleibt und sich in der SEO-Szene immer weiter nach oben arbeitet. Nach ihrer kaufmännischen Ausbildung beschäftigte sie sich aus eigenem Antrieb mit dem Thema SEO und kam bald darauf zu SEOSEO. Heute ist Nicole Mank nicht mehr aus der Branche wegzudenken.

 

Astrid Jacobi

Als “Nerd in Skirt” bezeichnet sie sich auf ihrem eigenen Blog. Mit ihrer eigenen Agentur staats consult bietet sie umfassende Beratungen, Schulungen und Workshops an. Nach dem Abschluss ihres Magister-Studiums der Informationswissenschaft arbeitete Astrid Jacobi bei verschiedenen Unternehmen mit deutschlandweiter Bedeutung und spezialisierte sich früh auf SEO. Wo man sie findet? Auf allen wichtigen SEO-Konferenzen.

 

Bianca Jacobi

Großes Gelächer in unserer Online-Redaktion, als ich nach meinem eifrigen Plädoyer gegen Pink diese Dame als eine der besten SEO-Frauen nannte: Bianca Jacobi betreibt mit Eifer ihre Agentur Pink the Web (Zusammenhang klar?) und wirkte bereits zuvor im Aufbau verschiedener Agenturen mit. “Agencygirl”, wie sie sich auch nennt, hat sich bereits mit 17 selbstständig gemacht und seitdem schlichtweg nicht mehr aufgehört, erfolgreich zu sein.

 

Anna-Lena Radünz

Anna-Lena Radünz ist nicht nur Werbekauffrau und Fachkauffrau für Marketing, sondern auch Dozentin und Gast-Dozentin an diversen Universitäten, Akademien und Instituten (darunter die Zürich School of Management sowie die Fresenius Hochschule Köln). Zusätzlich veranstaltet sie Konferenzen, ist Co-Autorin des Fachbuches “Leitfaden Online-Marketing” und gründete im vergangenen Jahr Social Passion e.K. Kurz gesagt: Sie ist essentieller Bestandteil der Branche und regelrecht omnipräsent (im besten aller Sinne).

 

Ina Szlosze (aka Ina Tarantina)

Ina Szloszes Anfänge liegen in der Fernseh-Branche. Später wechselte sie zur Fairrank Group und übernahm die Leitung der Redaktion. Heute betreut sie das Projekt rankingcoach der Fairrank Group und ist verantwortlich für Social Media Relations und PR.

 

Katja Köhler

Sie studiert an der AKAD Fernhochschule und ist heute Online Marketing Managerin bei Personello. SEO und Social Media sind sowohl berufliche als auch private Interessen der Wahlsaarländerin. Auf ihrem Blog touristin-k.de berichtet sie über SEO und Social Media – und über “Mädchenkram”.

 

Natürlich gibt es noch weitere ambitionierte SEO-Frauen – Janina Schäfer, Stefanie Benthin, Sabrina Breidert, Peggy Gallmeister und Jasmin Dreißel sind nur einige unter ihnen. Ob pink oder nicht, SEO-Frauen und Online Marketerinnen streben in die Branche und bringen einen frischen Wind mit sich. Und auch wir konnten uns intern einigen: ein Korallenrot und das Venuszeichen. Das Teamwork zwischen Männern und Frau hat funktioniert.

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