Wie Sie Ihr Blog bekannter machen - ohne SEO-Kenntnisse!

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Aller Anfang ist schwer, auch beim Bloggen. So kann es zunächst ernüchternd sein, wenn man sich mit Eifer und Leidenschaft daran macht, die ersten Blogposts zu veröffentlichen, um dann festzustellen, dass es keinen Besucheransturm gibt. Doch so hat jedes Blog angefangen!

 

Auf einfachem Wege und ohne jedwede Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung, können Sie bereits ein deutliches Wachstum Ihrer Leserschaft erzielen. Wie, das verraten wir in dieser Anleitung, die speziell auf Einsteiger zugeschnitten ist. Wir stellen Ihnen die Fragen, die Sie gedanklich in die richtige Richtung leiten sollen, und kommentieren sie mit wertvollen Zusatzinformationen. Keine Fachbegriffe ohne Erklärung, kein SEO-Fachsimpeln, keine oberflächliche Betrachtungsweise. Versprochen.

 

1. Ihre Gründe

Fragen: Was ist Ihr Grund, zu bloggen? Möchten Sie unbedingt bekannt werden oder liegt Ihr Schwerpunkt doch auf der Kommunikation von interessanten Themen?

Antwort: Sie sollten sich im Klaren darüber sein, dass es eine gewisse Zeit benötigen wird, bis Sie sich stolz “etabliert” nennen können, vernetzt sind und nicht zuletzt auch die Möglichkeit haben, irgendwann mit Blogmarketing Geld zu verdienen. Dies sollte es Ihnen Wert sein, wenn Sie in der Welt der Blogger bekannt werden möchten.

 

2. Ihre Motivation und Bestrebungen

Fragen: Was interessiert Sie? Worüber möchten Sie dauerhaft qualifiziert berichten? Bei welchem Thema möchten Sie gern mitdiskutieren?

Antwort: Es mag im ersten Moment befremdlich erscheinen, doch vergleichen Sie sich einmal mit einer seltenen Spezies: Sie benötigen eine gewisse, ökologische Nische, auf die Sie sich spezialisieren, um von vornherein Konkurrenz zu vermeiden. Das bedeutet für Sie: Bloggen Sie nicht über alles, was Ihnen einfällt, wenn Sie planen, es einmal professionell zu betreiben. Suchen Sie sich Ihre Nische, das Thema Ihrer größten Kompetenz und Ihres größten Interesses. Das, wovon Sie wirklich Ahnung haben und qualifiziert mitreden können. Dabei darf Ihr Thema gern eng gefasst sein! Achten Sie auch auf die Aktualität Ihrer Inhalte, sie sollten neu und ungewöhnlich sein.
Nach der Themenwahl folgt das “wie”: Nutzen Sie, wenn Sie Bestrebungen in Richtung bezahlte Werbung haben, ein gutes Content Management System (kurz CMS genannt; quasi die vorgefertigte Basis Ihres Blogs) wie WordPress. Für dieses steht Ihnen eine große Auswahl von (nützlichen und weniger nützlichen) Plug-Ins zur Verfügung, welche Sie nutzen können. Achtung: Plug-Ins verbrauchen Speicherplatz und verlängern die Ladezeit Ihres Blogs! Weniger ist hier mehr. Im Zweifelsfall arbeiten Sie zunächst ohne oder mit nur wenigen Plug-Ins und treffen Sie später, mit etwas mehr Erfahrung im Umgang mit Content Management Systemen, Ihre Wahl. Für Einsteiger empfehlenswert ist z.B. das Google XML Sitemap-Plugin für WordPress. Sitemaps geben Ihre Seitenstruktur wieder, was der Orientierung der Suchmaschinen dient.

 

3. Ihr Stil und Ihre Persönlichkeit

Fragen: Wie viel Zeit investieren Sie in die Pflege Ihres Blogs? Wie häufig können/ möchten Sie posten? Wie viel Zeit kalkulieren Sie für Recherche ein? Zeigen Sie, dass Sie und kein anderer hinter Ihrem Blog steht?

Antwort: In jedem Fall sollten Sie regelmäßig und verlässlich posten. Dies ist die Grundlage für eine treue Leserschaft. Ob Ihr Rhythmus nun wöchentlich, mehrmals wöchentlich oder gar nur einige Male pro Monat ist; bleiben Sie konsistent. Natürlich werden Sie mit mehr guten Inhalten vermutlich auch mehr Leser erreichen, doch wenn Sie durch eine höhere Frequenz Ihrer Posts die Qualität nicht mehr halten können, bleiben Sie lieber im gewohnten Rhythmus.
Bedenken Sie auch, wie viel Entstehungszeit ein hochwertiger Post benötigt. Als grobe Richtlinie lässt sich sagen: ⅔ Arbeitszeit für Recherche, ⅓ für den tatsächlichen Text. Dies kommt Ihnen viel vor? Recherche beinhaltet alles, von der ersten Suche nach Informationen über das Notieren von Stichpunkten bis hin zum Erstellen einer Struktur. Gliedern Sie bereits Ihre Recherche-Ergebnisse, wird sich das merklich in der Qualität Ihrer Posts zeigen!
Stellen Sie vielfältige und kreative Inhalte bereit. Durch die Nutzung verschiedener Textformen, z.B. Umfragen (bei einer gewissen Anzahl an Lesern), Checklisten, Anleitungen, Listen etc. unterhalten Sie Ihre Nutzer.
Ebenfalls wichtig: Verleihen Sie Ihrem Blog Persönlichkeit. Ihre Leser interessieren sich mindestens im gleichen Maße für Sie als Person wie für Ihre Themen. Legen Sie also einen Bereich namens “Über mich” an, in welchem Sie zeigen, wer Sie sind und warum Sie bloggen. Dabei müssen Sie nicht Ihren Lebenslauf offenbaren! Was jedoch sehr hilfreich ist sind kurze Beschreibungen, wie Sie zu diesem Thema und dem Bloggen kamen, warum es Ihnen Spaß macht und vielleicht, was Sie mögen und was nicht. Solche Informationen schaffen Nähe und Vertrauen, und verleihen Ihren Texten ein Gesicht. Ein aussagekräftiges Foto unterstützt diesen Effekt noch.

 

4. Ihre Kollegialität und Vernetzung

Fragen: Können Sie auf Dauer als “Insel” in der Welt der Blogger bestehen? Sind Sie allein mit Ihrem Thema? Wie können Sie wichtige Kontakte knüpfen und was bringen diese Ihnen?

Antwort: Niemand ist eine Insel! Vernetzen Sie sich; gerade in der so genannten Blogosphäre ist dies enorm wichtig. Und es sorgt für einen Vierfach-Effekt: 1. Sie erhalten mehr Besucher (wenn Sie auf anderen Blogs kommentieren, verlinken Sie mit Ihrem Namen auf Ihr Blog). 2. Sie werden bekannt und Ihre Reputation steigt, vielleicht werden Sie bald schon als Experte angesehen. 3. Sie werden aufgefordert werden, Links zu tauschen und Gastbeiträge zu veröffentlichen bzw. zu verfassen. Und 4. bleiben Sie durch das Kommentieren auf anderen Blogs und Webseiten im Gespräch, werden erkannt und zeigen, dass Sie weiterhin aktiv sind.
Außerdem werden auch zunehmend Nutzer auf Ihrem Blog kommentieren, wenn Sie selbst in der Blogosphäre aktiv sind.

 

5. Let´s socialize!

Fragen: Promoten Sie Ihr Blog in sozialen Netzwerken? Haben Ihre Leser alle Möglichkeiten, auf Ihrem Blog aktiv zu werden und keinen Post mehr zu verpassen?

Antwort: Legen Sie am besten in jedem bekannten sozialen Netzwerk eine Seite bzw. ein Profil für sich und/ oder Ihr Blog an, also in Facebook, auf Twitter, bei Google Plus und Pinterest, vielleicht noch auf Xing und in anderen, kleineren Netzwerken. Verlinken Sie natürlich jeweils auf Ihr Blog, kommunizieren Sie besonders interessante oder aktuelle Posts und versuchen Sie, sich mit jedem bekannten Blogger, Experten und anderen Gesichtern des Internets, die in Verbindung mit Ihrem Themengebiet stehen, zu verbinden. Diese Kontakte sind wichtig, wie eben festgestellt.
Um sicher zu stellen, dass Ihre Leser keinen Ihrer Posts mehr missen müssen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Blog über RSS abonniert werden kann. Bestenfalls setzen Sie unter jeden Blogpost einen kurzen Hinweis (in einem Satz), dass man Ihre Posts über RSS abonnieren kann, und verlinken auf Ihren Feed. Diesen Feed für Ihr Blog erstellt WordPress automatisch. Hängen Sie einfach /feed an die URL Ihres Blogs, dies ist der Link zum Feed mit Ihren Posts. Damit dies funktioniert, sollten Sie allerdings Permalinks als Standard verwenden. Dies können Sie in WordPress mit wenigen Klicks unter Dashboard → Permalinks → benutzerdefinierte Struktur aktivieren einstellen. Tragen Sie in das Eingabefeld folgenden Platzhalter ein: /%category%/%postname%/. So wird für jeden Ihrer Posts automatisch der Permalink verwendet und es gibt mit Ihrem Feed keine Probleme. Eine ausführlichere Anleitung findet sich hier.
Mit dem Google-Dienst FeedBurner lässt sich dann nachvollziehen, wie viele Abonnenten Sie haben.
Ist Ihr Blog bereits gewachsen und haben Sie eine größere Anzahl an Lesern, kann es sich lohnen, einen Newsletter anzubieten, der Ihre Leser über neue Posts und Aktionen wie Gewinnspiele informiert.

 

 

Mit solch einfachen Methoden wie den eben beschriebenen, wird es Ihnen gelingen, Ihr Blog auch ohne SEO-Kenntnisse bekannter zu machen. Dies ist der erste, große Schritt in Richtung eines professionell betriebenen Blogs mit riesiger Leserschaft und der Garantie auf Werbeeinnahmen.

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